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Im März 2001 errichteten
wir auf dem Grundstück des Rottfeldhofes (Biolandwirt G. Wahl)
einen Masten, dessen Spitze ein Storchennest krönte.
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Bereits wenige Tage später landete ein Storch im Nest.
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Es war jedoch nur ein kurzer Besuch. Schon bald darauf verschwand Adebar und wurde nie mehr gesehen.
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In den nächsten Monaten und Jahren gab
es immer wieder einmal solche Visiten, aber das Nest wurde bisher
leider nie richtig angenommen, obwohl der Bereich rund um Scherzheim
mit seinen Feuchtwiesen als Storchen-Habitat gut geeignet ist.
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Einen triftigen Grund für diesen Mißerfolg konnte noch niemand nennen.
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Schließlich fiel im Jahr 2006 der Mast einem Sturm zum Opfer
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12.9.08: Trotz dieses erfolglosen
ersten Versuches sind wir der Meinung, dass der Bereich rund um diese
Ortschaft mit seinen Feuchtwiesen als Storchen-Habitat gut geeignet ist
und starteten einen zweiten Anlauf. Seit 12.9.08 steht nun ein neues
Storchennest auf einer Rinderweide des Rottfeldhofes und wartet auf
Gäste im nächsten Frühjahr.
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5.4.09: Was lange währt, wird endlich gut! Seit mehr als einer Woche hat ein Storchenpaar das neue Nest besetzt und verläßt dieses nur noch zur Futtersuche auf den umliegenden Wiesen und Weiden. Ein schöner Lohn für unsere Ausdauer!
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9.4.09: Heute konnten wir die erste Paarung beobachten.
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4.5.09: Seit etwa 2 Wochen hat die Brutzeit begonnen, an der sich beide Partner beteiligen.
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9.6.09: Der Nachwuchs ist da! Seit etwa 10 Tagen kann man 3 kleine Jungstörche bewundern.
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26.6.09: Die Jungstörche wurden durch Hernn Josef Günther (Moos) beringt.
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Weitere Infos hierzu finden Sie hier.
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Im Sommer 2004 wurden auf dem Stollhofener Kirchendach mehrere Weißstörche beobachtet.
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Engagierte Stollhofener Bürger bauten in der Folgezeit eine massive Plattform zur Aufnahme eines Storchennestes.
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Am 8. Januar 2005 wurde mit dem Einverständnis von Herrn Pfarrer Rolf Stehlin
das Nest auf dem Kirchendach installiert. Dass dieser lang gehegte
Wunsch der Stollhofener in Erfüllung ging, ist auch ein Verdienst
des Vorsitzenden der NABU-Ortsgruppe und Ortsvorstehers von Stollhofen,
Herbert Schön.
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Schon im März wurde das Nest von einem
Storchenpaar in Besitz genommen. Der männliche Storch stammte aus
Fort Louis (Elsaß), wie man der Beringung entnehmen konnte. Kurz
darauf war ein Gelege vorhanden.
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Im April wurde das Familienglück je
gestört. Ein Storchenmann, der nach der Beringung im Jahr 2001 in
Legelshurst geboren wurde, beanspruchte Weibchen und Nest für
sich. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, bei denen der
"Legelshurster" siegte und den "Elsässer" aus dem Nest vertrieb.
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Das ursprüngliche Gelege wurde nicht
bebrütet, aber der neue Herr im Hause war nicht nur ein
großer Kämpfer, sondern auch potent genug, um für
eigenen Nachwuchs zu sorgen.
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Zwei Jungstörche wurden geboren und konnten am 24.6. durch Herrn Josef Günther beringt werden.
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Eine aus Spenden finanzierte Web-Kamera
übertrug inzwischen das Geschehen im Nest auf die Website der
Gemeinde Rheinmünster (www.rheinmünster.de).
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Die umliegenden Wiesen schienen den
Störchen reichlich Nahrung zu bieten, denn die Jungen wuchsen
schnell und traten im Spätsommer die Reise in den Süden an.
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Auch im Jahr 2006 wurde das Nest vom
gleichen Paar besetzt, nachdem der Storchenmann erneut einen Rivalen
vertrieben hatte. Wieder stellte sich Nachwuchs ein. Diesmal war es
allerdings nur ein Jungstorch, der das Licht der Welt erblickte.
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Nach diesen schönen Erfolgen als
Ergebnis einer vorbildlichen Gemeinschaftsarbeit zwischen NABU und
vielen engagierten Mitbürgern ist die Hoffnung berechtigt, dass
das Nest auch in den kommenden Jahren angenommen und zur
Geburtsstätte vieler weiterer Jungstörche wird.
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2007: Zwischenzeitlich steht fest,
dass die Hoffnung auf zwei Storchenjunge leider gestorben ist. Wie im
letzten Jahr, ist es auch dieses Jahr ein Jungvogel, welcher aber gute
Fortschritte macht durch die Fütterungen seiner Storcheneltern.
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An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bedanken
- bei Herrn Pfarrer Rolf Stehlin, der das Anbringen des Nestes auf dem Kirchendach genehmigte.
- für den Bau und die Installation des Nestes und der Web-Kamera bei den Herren
Willi Bernhard, Roman Bühler, Gerald Friedmann, Richard Friedmann,
Dominik Müller, Konrad Müller und Martin Seifried. Sie haben hierfür viel Freizeit investiert.
- für die Spenden bei allen beteiligten Bürgern, dem Gewerbeverein Rheinmünster, der Sparkasse Bühl und dem Freizeitcenter Oberhein.
- bei Herrn Josef Günther für die Beringungsarbeit und seine sachverständigen Ratschläge.
- bei Herrn Walter Feld, der uns mit seinem Fachwissen ebenfalls eine große Hilfe war.
- bei der FFW Rheinmünster für die Bereitstellung der Feuerwehrleiter und bei Herrn Valentin Metzinger für die gekonnte Befestigung des Nestes auf dem dafür vorgesehenen Stahlmasten.
- bei der Fa. Süwag für die Bereitstellung des letzteren.
Herbert Schön
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Storchensegnung Stollhofen 2005
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